Endlich Kolumbianer – Eine andere Reise beginnt

Mit dem Bus nach Ecuador, Besuch beim Konsul, eine böse Überraschung in Tumbaco

Nach einer intensiven Zeit der Arbeitssuche in Popayán und des Abklärens der Formalien für mein Arbeitsvisum fuhren wir Donnerstags (meine Managerin und ich) über Pasto an die Grenze nach Ecuador. Nach ca. acht Stunden elender Busfahrt erreichten wir Ipiales, die Stadt, welche direkt an der Grenze zu Ecuador liegt. Freitags wollten wir früh über die Grenze nach Ecuador, um in Tulcan das kolumbianische Konsulat zu besuchen. Tulcan ist das Gegenstück zu Ipiales – ein ziemlich unattraktiver Grenzort auf ecuadorianischem Boden, allerdings gibt es dort einen tollen Friedhof. Weiterlesen

3 Jahre / años / years

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Hier kommt der obligatorische Jubiläumsartikel.

Vor drei Jahren bin ich in Anchorage gestartet. Gedacht habe ich, dass ich in 18-20 Monaten wieder zu Hause bin. Ich weiß noch genau, als ich im Yukon an der Grenze zu British Columbia Casey, einen Radfahrer aus Oregon, traf der drei Jahre unterwegs war. Damals noch nicht lange unterwegs, konnte ich mir gar nicht vorstellen so lange unterwegs zu sein, fand ich irgendwie schräg. Nun bin ich selbst seit drei Jahren unterwegs, das Nomadenleben ist für mich Alltag geworden.

Vor zwei Jahren fuhr ich mit Nathan (velofreedom) durch Mexico. (Er ist übrigens verschollen bzw. hat vorübergehend/dauerhaft in Panama aufgehört zu radeln?) Damals hatte ich meine Brille im Restaurant liegenlassen und wir wurden von einem lokalen Fernsehsender interviewt.

Letztes Jahr war ich in Kolumbien und habe in Cartagena das 2-jährige im „Ciudad Movil“ gefeiert.

Seit drei Tagen bin ich zurück in Kolumbien und heute wieder im schönen Salento im Herzen der Kaffeezone. Weiterlesen

Zurück nach Kolumbien

Kurzmitteilung

Es ist einiges passiert, Ich habe ein Visum für Ecuador bekommen, eine Antwort von Meilenweit, ein Bewerbungsgespräch in Quito und Galapagos hinter mir…. Morgen fahre ich von Quito aus zurück nach Salento zu meinem Rad und dann verlasse ich Salento nicht ohne den Galapagos Artikel und die Bilder hochgeladen zu haben. Und das alles wird auch noch etwas erläutert.

Viele Grüße vom Casa Helbling, dem besten Hostel seit langer Zeit

Ein falsches Ersatzteil – am Rande der Verzweiflung

Bevor Sylvie und Sara mich besuchen kamen brachte ich einen Bestellmarathon hinter mich. Neben einem Wiedersehen war das auch eine Chance an gute Fahrradteile zu kommen. Viele Teile sind in Lateinamerika überhaupt nicht zu bekommen.

Eines der wichtigsten Teile die sie für mich dabei hatte, war eine stabile neue Felge samt Nabe und Speichen für ein neues Hinterrad. Felgen sind Verschleißartikel und geben je nach Qualität, Einspeichung, Laufleistung, Pflege und Gewicht des Rades samt Fahrer irgendwann früher oder später den Geist auf.

Ich hatte also eine Ryde (Rigida) Andra 30 Felge in schwarz mit 36 Loch * (dachte ich – siehe unten) und 26 Zoll bei einem auf Radreisen spezialisierten Laden (Meilenweit in Berlin) im Internet bestellt. Das ist meistens stressfrei, schnell und zuverlässig. Weiterlesen

Two new kids on the blog

Ein Gastbeitrag von Sylvie und Sara (unzensiert!!!)

Nach zwei eindrucksvollen Tagen in Bogota sind wir pünktlich in Quito gelandet. Im Gepäck bestes „Western – Fahrradequipment, dass Jens und noch zwei weitere Radler vor unserer Abreise fleißig bestellt hatten. Danke an Sylvies Nachbarn, die in einer Woche sieben Päckchen entgegen genommen hatten. Die Freude war groß, uns nach so langer Zeit wiederzusehen.

Zunächst gingen wir davon aus, dass Jens uns in ein Hostal nach Quito bringen würde, aber Jens quartierte uns überraschenderweise in ein Zimmer im Casa de Ciclista in Tumbaco, einem Vorort von Quito ein. Das Casa de Ciclista gehört Santiago und seiner Frau. Weiterlesen