Schweiß, Sonnencreme und Mückenschutz

... ist meine Nachtlotion, wenn ich zelte. Nicht wirklich angenehm, aber nach einem ganzen Tag auf dem Sattel bist du einfach zu platt und freust dich nur auf den Schlaf. Die Gebirgslandschaft von Oaxaca (landschaftlich eine meiner Favoriten in Mexiko) war einfach wunderbar und die letzen Tage, trotz Hitze, ein Genuss.

Oaxaca-50Viele Schmetterlinge begleiten mich seit kurzem, kleine Echsen sind an der Straße zu sehen, die Vögel klingen anders und das Klima ist endgültig tropisch – heiß und feucht. Leider bin ich seit Oaxaca (Stadt) wieder alleine unterwegs, da Nathan zum Farmer geworden ist und für kurze Zeit auf einem Biobauernhof (Tierra del Sol) bleibt. Habe dort eine Nacht verbracht und ich hätte mir auch vorstellen können dort eine Weile zu bleiben, aber mein Visum läuft bald ab und ich muss noch ein paar Kilometer bis zur Grenze nach Guatemala zurücklegen.

Ich befinde mich geographisch gesehen seit gestern in Mittelamerika und auf Meeresniveau. Ich habe ein paar km abgespult und bin in Juchitán, am Isthmus von Mexico, der schmalsten Stelle zwischen Golf von Mexico und Pazifik. Von Juchitán hätte ich etwas mehr erwartet, ich bin durch die vielen prächtigen Kolonialstädte verwöhnt. Trotzdem lege ich heute mal einen Ruhetag ein – vielleicht gibt es hier doch noch was zu entdecken?