Espinazo Del Diablo

das Rückrad des Teufels, so heißt ein Abschnitt der Straße von Mazatlan nach 杜兰戈 nicht weit entfernt vom höchsten Punkt mit 2814 Metern und einer phänomenalen Aussicht. DSC04873Wenn man sich die Strecke auf einer Karte anschaut, bekommt man schon Respekt – die Streckenführung ist ein einziges Zickzack.

Ich habe fünf superharte Tage hinter mir, (der 6. Tag nach 杜兰戈 war wieder erträglich) die härtesten Tage meiner Tour und meines Lebens. Der Gotthardpass ist dagegen ein Sonntagsspaziergang. 继续阅读

Mazatlan Star

so hieß die Fähre, die mich in die gleichnahmige Stadt auf das Festland von Mexico geschippert hat. Der erste Versuch auf das Festland zu kommen ist leider fehlgeschlagen, da die Zeitumstellung mich veranlasst hat die Uhr in die falsche Richtung zu stellen. Keiner meiner Zeitgenossen hatte eine richtige Uhrzeit und es war anstatt 15 Uhr dann 17 Uhr als ich am Hafen ankam. (Die Fähre fuhr dann gerade ab) Ich hasse die Zeitumstellung!!!

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Camping am Strand

…. ist nicht immer angenehm.

Etwas spät gestartet bin ich das erste Mal in Mexico im Dunkeln gefahren und habe den falschen, unbeschilderten Weg genommen, der mich zum Playa Juncalito führen sollte. Leider bin ich an einem Müllabladeplatz gelandet, eine verweste Kuh lag herum – nach 500 Metern musste ich feststellen, dass ich in einer Sackgasse steckte. Etwas fertig fand ich dann doch noch den richtigen Strand und ein nettes Paar, was auch auf langer Reise ist. Ich wollte unter Sternenhimmel schlafen. Leider gab es Moskitos und ich habe dann mit letzter Energie doch noch mein Zelt aufgebaut, was im Sand nich so einfach ist besonders wenn man ein Tunnelzelt hat, welches mit mindestens acht Häringen verankert werden muss.

Am nächsten Tag hat die Sonne dann dermaßen gebrannt, 继续阅读

Bahia Conception

ist eine große Bucht am Mar de California auf der Ostseite der Baja. Tolle Ausblicke von der Straße aus und wunderbare Strände erwarten einen hier.DSC04633 Man kann sich eine Palapa (ein Hütte mit Dach aus Palmblättern) mieten, um etwas Schatten zu haben, der dringend notwendig ist. Da es hier einige Stachelrochen gibt, sollte man beim langsam ins Wasser gehen und die Füsse nach vorn durch den Sand schieben (Baja Shuffle) oder Schuhe tragen, was ich dann vorzog. 继续阅读

Low Budget

Ein kurzer Bericht über Übernachtungsmöglichkeiten in Mulegé, wo ich den miesesten Zeltplatz und das bisher schlechteste Zimmer hatte. Natürlich kann man für den günstigsten Preis nicht viel erwarten und als Europäer muss man sich sowieso von diversen Standards verabschieden. Mein Zimmer war, wenn ich es negativ ausdrücke ein Loch, positiv, einfach. In Wahrheitwenn es diese gibtirgendwo dazwischen. Die Matratze, auf die ich doch einen Blick werfen musste (hätte ich vielleicht besser lassen sollen) war wahrscheinlich aus der Zeit der Revolution und in etwa so durchgelegen wie eine Hängematte. Das Zimmer lag ebenerdig direkt an der Straße und wenn ein Auto vorbeifuhr, war es wie als wenn es durch das Zimmer fuhr. Die Autos haben oft keinen Schalldämpfer und sind dementsprechend laut. Die Kakerlaken in der Dusche und im Klo waren weniger schlimm, sie müssen ja auch irgendwo leben. 继续阅读

Zelten in der Wüste

ist teilweise mit hohem Aufwand verbunden. Nicht dass die Auswahl eines guten Platzes viel Zeit in Anspruch nimmt, das geht meistens einigermaßen schnell. Höllisch aufpassen muss man vor allem auf die Stachel, die überall lauern und alle Gewächse hier haben sehr spitze Stachel. Gefährdet sind außer deiner Haut, Fahrradreifen und Isomatte. Das bedeutet dass ich teilweise mein Fahrrad und das Gepäck trage, weil an manchen Stellen Kakteenableger oder Überreste von Kakteen auf dem Boden liegen, die schwer sichtbar sind und fast überall durchstechen. Zeltboden absuchen/tasten und Reifen nach Stacheln absuchen kommt dazu und ich habe schon einige Stachel aus den Reifen gezogen. 继续阅读

En(see)nada

Heute hat es hier teilweise heftig geregnet was dazu führte, dass auf Teilen der Straße riesige Pfützen oder kleine Seen entstehen. Oft sind diese Seen auf Kreuzungen und du weißt nicht wie tief sie sind. Zum einen musst du schauen, dass du dich kein Auto überholt und du eine Matschdusche bekommst, zum anderen dass du nicht in der Pfütze steckenbleibst (oder in dem, was sich unter der Pfütze verbirgt).

Ich muss also meinen ersten Eindruck über die Straßenverhältnisse etwas zurücknehmen. Die Hauptstraßen sind mehr oder weniger gut geteert, Seitenstraßen oft nicht und das gibt mir einen ersten Eindruck, wie unvorhersehbar eine Reise werden kann. (Ich komme dann ca. 30 Minuten später in Nicaragua an ;-)) Weiter südlich gibt es teilweise nur unbefestigte Straßen und die werden dann zu Matschlöchern. Beim Bremsen setzt sich der Sand zwischen die Bremsbeläge und schleift die Felgen ab. Hier hätte ich ich mir unbedingt Scheibenbremsen gewünscht, aber das ist jetzt zu spät.

Der Regen sollte hoffentlich die Ausnahme bleiben und ein bisschen Nervenkitzel muss ja auch sein, sonst hätte ich mir auch einen Flachbildschirmfernseher kaufen oder nach Mallorca fahren können.

Neben dem Wetter war meine größte Herausforderung das Bedienen einer spanischen (oder mexikanischen) Waschmaschine und das Einkaufen in einem Bioladen. Ansosnsten habe ich das schlechte Wetter genutzt meine Webseite etwas aufzumotzen. Es gibt jetzt ein paar ziemlich coole neue Features.

Zum Glück kann ich auch noch einen Tag länger hier bei meinen Gastgebern Tomas und Carmen bleiben.

Viva Mexico

Gestern bin ich, nachdem ich noch ein Päckchen nach Hause geschickt habe und das letzte Mal bei REI (Outdoorladen) einkaufen war, von San Diego in Richtung Grenze gefahren. Der Plan war entweder bis Tecate zu fahren und im mexikanischen Grenzort zu übernachten, oder kurz vor der Grenze zu zelten, was aber bei der massenhaften Präsenz der Border Patrol keine gute Idee ist.

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