von Eugene zum Highway 101

Nach zwei schönen Tagen bei gutem Wetter in Eugene (Oregon) bin ich heute wieder am Meer gelandet. Eugene, die Heimat von Burley und Bike Friday, Rollergirls, gutem Bier aus den vielen Microbrauereien, leckerem Essen, netten Cafes, vielen Radfahren, Senioren mit Dreadlocks, Eugene ist eine lebenswerte Stadt mit einer lebendigen Kultur- und Kunstszene. Hier war ich zu Gast bei Laura und Aaron über Warmshowers, das geniale Netzwerk für Radfahrer.

An der Küste gibt es wenig private Übernachtungsmöglichkeiten und so habe ich mal wieder mein Zelt ausgepackt, bin aber heute das erste Mal in einem Motel (Coos Bay) untergeschlüpft, da meine Sachen nach zwei nassen Zelteinsätzen ziemlich durchgeweicht waren. Heute morgen bin ich nach heftigen Regenfällen umgeben von Fröschen, Schnecken und Würmern in einer Sumpflandschaft aufgewacht – zum Glück ist mein Zelt dicht – aber die Sachen trocknen einfach nicht mehr.

Mein Motelzimmer habe ich erstmal zum Trockenraum umfunktioniert -

mal sehen wie weit ich morgen komme?

Oregon – es wird ungemütlich

nach heftigem Wind aus südlicher Richtung habe ich heute mein Etappenziel Eugene, von Salem aus, nicht erreicht und bin nur bis Corvalis gekommen. Zum Glück war es trocken, aber auf ebener Strecke mit teilweise 10 km entlangzukriechen ist nach mehreren Stunden Fahrt leicht zermürbend. Nicht nur häufiger Regen, sondern auch Wind aus Süden, sind deutliche Zeichen des Winters.

Die Zeltsaison ist jetzt erstmal vorbei – zumindest Weiterlesen