Mein Besuch bei Maximón

Wer in Santiago de Atitlan ist, sollte unbedingt Maximón einen Besuch abstatten. Da er nicht so einfach zu finden ist, lässt man sich am besten hinbringen. Für 10 Quetzales (ca. 1) fand ich eine alte Frau die mich zu seinem Haus führte. Sie legte ein dermaßen hohes Tempo vor, dass ich Mühe hatte ihr zu folgen. Nach ca. 10 Minuten erreichte wir das Reich von Maximón. Ich gab der Frau 8 Q, da ich kein anderes Geld klein hatte. Morgen bekommt sie noch 2 Q – ich schwör!

Aus Maximóns Haus kommen dichte Rauchschwaden. Продолжить чтение

Die erste große Panne, einsames Weihnachten und eine Odysee auf der Suche nach einem Ersatzteil

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Ja dumm gelaufen. Nach einem strammen ersten Tag hat sich meine Hinterradnabe auf der Abfahrt zum Lago de Atitlan verabschiedet und meine Pläne Weihnachten mit Sylvie und Hanno in El Salvador zu feiern sind geplatzt.
Nach ewigem Packen war mein ganzer Krempel wieder in allen Taschen verstaut. Schon erstaunlich, was so alles in die Radtaschen passt.
Nach so langer Pause fehlt mir die Routine entsprechend spät bin ich gestartet und erstmal ging es eine ganze Weile nur bergauf. Raus aus der Stadt, den Verkehr und die schlechte Luft hinter mir gelassen. Am Straßenrand der CA 1 winkten viele Kinder, einige fragten nach Geld oder Süßigkeiten. Pure Freundlichkeit, Zeitvertreib oder bittere Armmut und Verzweiflung?
Leider liegt oft auch sehr viel Müll am Straßenrand oder wird den Abhang hinuntergeworfen, die Landschaft wäre sonst zu perfekt. Продолжить чтение

Weiter geht´s

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Nach vier Monaten ohne nennenswertes Training geht es morgen gleich zur Sache und auf 3000 Meter hoch. Deshalb passt der Gesichtsausdruck des Graffito zu meiner morgigen Etappe und dem Respekt, den ich heute habe.

Er könnte aber beschreiben, wie ich mich am Tag nach meinem Geburtstag gefühlt habe. Vielen Dank hiermit an alle für die Glückwünsche.

Seit kurzem bin ich zurück in Xela, was fast ein bisschen meine Heimat geworden ist. An meinem Geburtstag hat mich meine Gastfamilie zum Essen eingeladen und abends war ich noch etwas im Nachtleben von Xela unterwegs….

Ich habe 6 Wochen Spanisch-Einzelunterricht hinter mir, bin aber noch weit davon entfernt fließend zu sprechen. Gewöhnt habe ich mich an die regelmäßigen Stromausfälle – manchmal fällt der Strom für 5 Minuten aus, manchmal für Stunden. Nicht so richtig habe ich mich an die schwarzen Rußwolken, die die alten amerikanischen Schulbusse, die hier als normale Busse genutzt werden (und Chicken Busses genannt werden) und natürlich die vielen uralten Autos heraus blasen.

Auf jeden Fall freue ich mich ab morgen wieder etwas jenseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs zu sein und auch nicht mehr mit Bussen herumfahren zu müssen.

Mein Support-Team (Sylvie und Hanno) hat mir ein paar schöne neue Dinge aus Deutschland mitgebracht. Ein Teil meiner Ausrüstung zeigt deutliche Verschleißspuren und musste ersetzt werden. Manche Ausrüstungsgegenstände haben sich bewährt, von anderen Sachen hätte ich etwas mehr erwartet.

Mit neuen Radschuhen geht es morgen von Xela aus über den Ort Alaska (ja der heißt so) und Nahuala zum Lago de Atitlan nach San Pedro und dann an der Südseite des Sees entlang hinunter zur Küste und bis El Salvador in die Hitze, wo ich an Weihnachten sein will und Sylvie und Hanno vielleicht mit Weihnachtsgeschenken warten?

Allen Lesern wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch.