Cali – Stadt des Salsa und die heißen

neuen Rahmentaschen von Revelate Design.

Von Salento bis Cali mit neuer Ausrüstung, netten und schrägen Begegnungen

Ich habe es in Salento nicht mehr ausgehalten und musste weiterfahren ohne den versprochen Bericht und die Bilder von Galapagos zu veröffentlichen. Im Plantation House, wo sie netterweise meine Sachen die ganze Zeit aufbewahrt haben habe ich mich nicht sehr wohlgefühlt, bin aber aus Loyalität dort geblieben. Das lag zum einen daran, dass dort ein hoher Durchlauf an Travellern war. Ein ständiges Kommen und Gehen. Das ist der Nachteil von Hostels die im Lonely Planet Reiseführer stehen. In einer Nacht feierte eine 10-köpfige Gruppe direkt neben unserem Dorm einen lautstarken Spieleabend mit Alkohol bis tief in die Nacht. Mir ist dann irgendwann der Kragen geplatzt und ich habe dem Gelage ein Ende gesetzt. Zusätzlich hatte ich in den letzten Tagen noch zwei extreme Schnarchnasen als Zimmergenossen und ich dummerweise meine Ohrstöpsel verloren. Dann war das Hostel auch schon etwas in die Jahre gekommen und teilweise etwas ungepflegt.

Nichts wie weg hier war mein Gedanke.

Vor der Abreise musste mal wieder alle meine Klamotten waschen, die so lange gelagert waren. Sie hatten einen unangenehmen Kellergeruch und Schimmelsporen. Mein Fahrrad, die Radschuhe, Helm und alle Taschen habe ich auch gereinigt, alles war ziemlich verdreckt.

Die neuen Taschen von Revelate Design

bis-Buga

Die neuen Revelate Taschen (أسود)

Bei Axel mit dem ich ab Bogotá ein Stück gefahren bin sah ich die Taschen zuerst und mein Gedanke war nur: „Die will ich auch haben.“ مواصلة القراءة

3 Jahre / años / years

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Hier kommt der obligatorische Jubiläumsartikel.

Vor drei Jahren bin ich in Anchorage gestartet. Gedacht habe ich, dass ich in 18-20 Monaten wieder zu Hause bin. Ich weiß noch genau, als ich im Yukon an der Grenze zu British Columbia Casey, einen Radfahrer aus Oregon, traf der drei Jahre unterwegs war. Damals noch nicht lange unterwegs, konnte ich mir gar nicht vorstellen so lange unterwegs zu sein, fand ich irgendwie schräg. Nun bin ich selbst seit drei Jahren unterwegs, das Nomadenleben ist für mich Alltag geworden.

Vor zwei Jahren fuhr ich mit Nathan (velofreedom) durch Mexico. (Er ist übrigens verschollen bzw. hat vorübergehend/dauerhaft in Panama aufgehört zu radeln?) Damals hatte ich meine Brille im Restaurant liegenlassen und wir wurden von einem lokalen Fernsehsender interviewt.

Letztes Jahr war ich in Kolumbien und habe in Cartagena das 2-jährige im „Ciudad Movil“ gefeiert.

Seit drei Tagen bin ich zurück in Kolumbien und heute wieder im schönen Salento im Herzen der Kaffeezone. مواصلة القراءة

Zwei Himmelhunde auf dem Weg zum Nevado del Ruiz

Über die Cordillera Central nach Salento

Die Straßenblockade war überwunden, mittlerweile war es ordentlich heiß und die einzige Möglichkeit weiter zu kommen war steil bergaufes half alles nichts. Das neue Thermometer zeigte 40° Grad C. Nach einer Weile bergauf und viel Schweiß kamen wir ziemlich ausgehungert in Padilla an, ein Miniort. Leider gab es nicht richtiges zu Essen, doch freundliche Besitzerin einer kleinen Tienda erkannte unsere Not und kochte uns was zu essengenial. في Líbano durften wir bei den Bomberos, der Feuerwehr, duschen und übernachten. Wir waren jetzt auf 1700 m Höhe und hier war es schon wieder etwas kühler.

Nach-Manizales-008

Abreise in Murillo

Der nächste Tag brachte uns nach anstrengenden 24 km bergauf ins schöne Murillo (3000 m), wo wir im Casa Murillo übernachteten, meiner bisher günstigsten offiziellen Unterkunft in Kolumbien für 8000 Pesos (ca 3,30 ) Wir waren jetzt schon mitten in der wunderschönen Eje Cafetero und es gab hier endlich guten Kaffee zu trinken aus meist antiken Kaffeemaschinen. Ein sehr schöner kleiner Bergort mit den typischen bunten Hausfassaden. مواصلة القراءة