Spiel mir das Lied vom Tod

Ich musste erstmal überlegen ob ich diesen Artikel veröffentlichen soll, um meine Familie nicht zu schocken. Aber die spannenden Dinge will ich auch nicht auslassen und sie gehören auch zur Reise.

Gestern spät Nachmittag machte ich mich mal wieder in letzter Minute auf den Weg in Richtung Bolita. Ich hatte noch eine hässliche Angelegenheit in Deutschland zu erledigen. Ein ehemaliger Untermieter von mir droht mit einem Anwalt, anstelle sich direkt mit mir in Verbindung zu setzten. Das ist sehr schade und bereitet mir gerade ziemlichen Stress zusätzlich zu ein paar organisatorischen Dingen für Panama die nicht so ganz funktionieren.

Aber gut- zur Sache:

Wie schon berichtet ist das ein 30- minütiger recht anstrengender Marsch bergauf durch den Dschungel. Man läuft aus dem 100 Seelen-Ort, quert einen Fluss und dann geht es recht steil berghoch auf einem kleinen Pfad. Später überschreitet man noch einen kleinen Bach, kommt entlang an einer steilen Wand und muss sich auch noch unter einem dicken Baumstamm Продолжить чтение

Zelten in der Wüste

ist teilweise mit hohem Aufwand verbunden. Nicht dass die Auswahl eines guten Platzes viel Zeit in Anspruch nimmt, das geht meistens einigermaßen schnell. Höllisch aufpassen muss man vor allem auf die Stachel, die überall lauern und alle Gewächse hier haben sehr spitze Stachel. Gefährdet sind außer deiner Haut, Fahrradreifen und Isomatte. Das bedeutet dass ich teilweise mein Fahrrad und das Gepäck trage, weil an manchen Stellen Kakteenableger oder Überreste von Kakteen auf dem Boden liegen, die schwer sichtbar sind und fast überall durchstechen. Zeltboden absuchen/tasten und Reifen nach Stacheln absuchen kommt dazu und ich habe schon einige Stachel aus den Reifen gezogen. Продолжить чтение

Die Königsetappe und das Stinktier

Nach ein paar Tagen mehr oder weniger, üblen Wetters (unter anderem Hagel) ist es wieder traumhaft schön. Trotzdem ist es nachts oder wenn die Sonne nicht scheint, besonders kalt, vor allem wenn der Wind bläst. Dafür sind wenig Touristen unterwegs, was auch weniger Verkehr bedeutet. Die State Parks sind dementsprechend wenig besucht und manchmal habe ich den Park mehr oder weniger für mich alleine – zumindest bin ich der einzige, der zeltet. Gestern habe ichПродолжить чтение