Weiter geht´s

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Nach vier Monaten ohne nennenswertes Training geht es morgen gleich zur Sache und auf 3000 Meter hoch. Deshalb passt der Gesichtsausdruck des Graffito zu meiner morgigen Etappe und dem Respekt, den ich heute habe.

Er könnte aber beschreiben, wie ich mich am Tag nach meinem Geburtstag gefühlt habe. Vielen Dank hiermit an alle für die Glückwünsche.

Seit kurzem bin ich zurück in Xela, was fast ein bisschen meine Heimat geworden ist. An meinem Geburtstag hat mich meine Gastfamilie zum Essen eingeladen und abends war ich noch etwas im Nachtleben von Xela unterwegs….

Ich habe 6 Wochen Spanisch-Einzelunterricht hinter mir, bin aber noch weit davon entfernt fließend zu sprechen. Gewöhnt habe ich mich an die regelmäßigen Stromausfälle – manchmal fällt der Strom für 5 Minuten aus, manchmal für Stunden. Nicht so richtig habe ich mich an die schwarzen Rußwolken, die die alten amerikanischen Schulbusse, die hier als normale Busse genutzt werden (und Chicken Busses genannt werden) und natürlich die vielen uralten Autos heraus blasen.

Auf jeden Fall freue ich mich ab morgen wieder etwas jenseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs zu sein und auch nicht mehr mit Bussen herumfahren zu müssen.

Mein Support-Team (Sylvie und Hanno) hat mir ein paar schöne neue Dinge aus Deutschland mitgebracht. Ein Teil meiner Ausrüstung zeigt deutliche Verschleißspuren und musste ersetzt werden. Manche Ausrüstungsgegenstände haben sich bewährt, von anderen Sachen hätte ich etwas mehr erwartet.

Mit neuen Radschuhen geht es morgen von Xela aus über den Ort Alaska (ja der heißt so) und Nahuala zum Lago de Atitlan nach San Pedro und dann an der Südseite des Sees entlang hinunter zur Küste und bis El Salvador in die Hitze, wo ich an Weihnachten sein will und Sylvie und Hanno vielleicht mit Weihnachtsgeschenken warten?

Allen Lesern wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch.

Nichts geht mehr

Nach heftigen Regenfällen sieht es hier gerade so aus:

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Nachdem ich immer noch in Xela bin und eine Viruserkrankung mich letzte Woche davon abhielt, weiterzufahren, verzögern heftige Regenfälle meine Weiterreise.

Hier ist ziemliches Chaos und etliche Straßen sind gesperrt, Erdrutsche, Felsstürze, etc. Ich muss jetzt noch abwarten und eigentlich ist es gut noch in Xela zu sein.

Ich wohne noch bei meiner „Familie“ und mal sehen, wann es weitergeht.

Dafür gibt es rückwirkend noch zwei weitere ArtikelViel Spass beim Lesen

Nachdem ich immer noch in Xela bin und eine Viruserkrankung mich letzte Woche davon abhielt, weiterzufahren, verzögern heftige Regenfälle meine Weiterreise. Hier ist ziemliches Chaos und etliche Straßen sind gesperrt, Erdrutsche, Felsstürze, etc. Ich muss jetzt noch abwarten und eigentlich ist es gut noch in Xela zu sein. Ich wohne noch bei meiner „Familie“ und mal sehen, wann es weitergeht.