Wow es geht – jetzt noch besser!!!

Kurzmitteilung

Ich habe keine Zeit und Mühe gescheut und mal wieder etwas gebastelt. Mal sehen, ob es sich bewährt?

Neben einem neuen Design ist die neuste Errungenschaft auf meiner Seite eine automatische Benachrichtung per RSS oder per E-mail. Einfach E-mail Adresse eingeben und ihr bekommt eine kurze Mail sobald es einen neuen Bericht gibt. Mit Kurzmitteilungen kann ich öfter mal eine Nachricht von mir geben. (das wird vor allem meine Tante freuen ;-) )

Bin gerade in Quito und bereite meinen Galapagos Trip vor.

Saludos Jens

Semana Santa in Salento

Planänderung – mit Stefan im Auto über das Trampolin des Todes nach Ecuador

schon mal die Vorschau…Und dann gibt es noch einen Gastartikel von Sylvie und Sara … ist schon fertig?

Zwei Himmelhunde auf dem Weg zum Nevado del Ruiz

Über die Cordillera Central nach Salento

Die Straßenblockade war überwunden, mittlerweile war es ordentlich heiß und die einzige Möglichkeit weiter zu kommen war steil bergauf – es half alles nichts. Das neue Thermometer zeigte 40° Grad C. Nach einer Weile bergauf und viel Schweiß kamen wir ziemlich ausgehungert in Padilla an, ein Miniort. Leider gab es nicht richtiges zu Essen, doch freundliche Besitzerin einer kleinen Tienda erkannte unsere Not und kochte uns was zu essen – genial. In Líbano durften wir bei den Bomberos, der Feuerwehr, duschen und übernachten. Wir waren jetzt auf 1700 m Höhe und hier war es schon wieder etwas kühler.

Nach-Manizales-008

Abreise in Murillo

Der nächste Tag brachte uns nach anstrengenden 24 km bergauf ins schöne Murillo (3000 m), wo wir im Casa Murillo übernachteten, meiner bisher günstigsten offiziellen Unterkunft in Kolumbien für 8000 Pesos (ca 3,30 €) Wir waren jetzt schon mitten in der wunderschönen Eje Cafetero und es gab hier endlich guten Kaffee zu trinken aus meist antiken Kaffeemaschinen. Ein sehr schöner kleiner Bergort mit den typischen bunten Hausfassaden. Weiterlesen

Adios Bogotá

Großstadteindrücke, ein Kurzzeitteam, Straßenblockade

Im Nachhinein kann ich nicht sagen, ob ich Bogotá mag oder nicht. Es gibt dort schon einiges zu tun und zu sehen, aber zum Leben gibt es schönere Orte. Wie den meisten Großstädten muss man natürlich aufpassen, wo man hinläuft, die Luft ist schlecht, der Verkehr unerträglich, es gibt viel Armmut, etc. Eine Weile wohnte ich bei meinen Freunden und dann im Hostel Bakano in der Candelaria. Auf der Straße sind immer die gleichen Bettler, die Frau mit den Elefantenbeinen, der Mann, der fast keine Arme und Beine hat und mitten auf dem Weg sitzt. Es ist teilweise schon ziemlich krass wie manche ihre Behinderung zur Schau stellen, aber wahrscheinlich eine Überlebensstrategie.

Vor meiner Abreise gab ich noch eine Diashow im Instituto Colombo-Aleman und wurde von Juan, dem Bergsteiger den ich im Park El Cocuy kennenlernte, zum Klettern nach Suesca eingeladen. Das erste Mal an einer 80 Meter Steilwand, aufregend. Ich hatte aber volles Vertrauen in Antoine, Schweizer, Geologe und Bergführer mit 40 Jahren Klettererfahrung, der uns sicherte.

Aber zurück nach Bogotá: Zum Schluss war ich latent genervt. Das schlechte Frühstück, den miesen Pulverkaffee im Hostel, die netten Mädels, die dort arbeiteten, aber 80 % ihrer Arbeitszeit am Telefon oder mit Facebook verbringen. Weiterlesen

El Cocuy – Eine Gratwanderung

Oder 10 Tage jenseits der 4000 Meter

Seit Wochen beschäftigte mich der Gedanke und der Wunsch in den berühmten Nationalpark „Sierra Nevada del Cocuy“ zu fahren. Der Park liegt ca. 500 km nordöstlich von Bogotá im Bezirk Boyacá zwischen der „Tierra Helada“ (kaltes Land) und der „Tierra Nevada „(Schneeland).

Er hat insgesamt 31 Gipfel von denen der Ritacubo mit 5330 Metern der höchste ist. Für Leute ohne Bergsteigerausrüstung bietet sich an einzelne Bergseen zu besuchen, bis zur Schneegrenze zu wandern oder eine komplette Runde zu laufen, bei der 10 Pässe überquert werden müssen. Dies ist mein Plan. Im Nachhinein ein sehr ambitionierter Plan.

Ich recherchierte lange im Internet und erwartetet als größte Schwierigkeiten die Probleme mit der Höhenkrankheit und dem Wetter. In Guatemala war ich bereits über 4000 Meter Höhe und dort habe ich ziemlich gelitten.

Ich wusste, auch durch Berichte anderer Radfahrer, dass sie aus diesen Gründen scheiterten und wieder umkehren mussten. Durch perfekte Organisation versuchte ich das zu vermeiden. Eine Weile lang versuchte ich jemanden oder ein paar Leute zu finden, die ,auch aus Sicherheitsgründen, mit mir gehen. Das ist dann aber entweder an mangelndem Geld, Zeit, oder unpassender Ausstattung gescheitert. So stellte ich mich nach einer Weile darauf ein die Runde alleine zu laufen.

Erste Wandererfahrungen konnte ich bereits als Kind mit der Familie sammeln, wo ich nach einem fettigen, ungesunden Essen in einer Dorfgaststätte anschließend 1-2 km auf einem planierten Waldweg langlief. Ansonsten bin ich ein ziemlicher Novize und muss im Nachhinein sagen, dass ich das ganze ziemlich unterschätzt habe.

Geplant für die Runde waren 5-6 Tage und dafür hatte ich Essen eingekauft. Im Park gibt es nichts außer Wasser, also muss man alles mitbringen und auch schleppen.
Einen großen Rucksack konnte ich mir zum Glück leihen und der war mit dem ganzen Zeug sauschwer. (Im Nachhinein gewogen ca. 25 kg mit Essen und Wasser) El-Cocuy

Im Folgenden beschreibe ich die einzelnen Tage:

Die Anfahrt:

Der Bus von Bogotá fährt Montag abend ohne mich weg. Ich nehme einen anderen um 21:30 Uhr, steige nachts in Soatá um und komme Dienstag morgens um 7:30 Uhr in Güican an. Ich konnte kaum schlafen, die Straße war im letzten Abschnitt ungeteert und neben vielen Kurven gab es etliche Schlaglöcher. Weiterlesen

Ein kleiner Abstecher – A little side-trip

Rückkehr zu guten Freunden nach San Francisco

Letztes Jahr verbrachte ich meinen Geburtstag in Xela. Weihnachten und die Jahreswende waren auch etwas einsam am Lago de Atitlan. Ein Nabenbruch am Hinterrad verlängerte meinen Aufenthalt dort in San Pedro. Mit einem Fläschen Whisky und einem Bin Laden-Kracher beschenkte ich mich, dieser sorgte dann allerdings für ein zweistündiges Fiepsen in meinem Ohr….(Kracher in Guatemala sind wesentlich stärker!!!)

Der Wunsch die Weihnachtszeit mit guten Freunden zu verbringen und nach einer neuen Hose haben mich dazu bewogen meine Freunde Ron und Victoria mit ihren Kindern Lila und Eden in San Francisco zu besuchen.

Mustang an der Golden Gate Bridge

Aus einer fixen Idee und einer Einladung wurde dann Wirklichkeit und ich flog am Tag bevor mein Visum in Kolumbien auslief nach San Francisco. Vor genau zwei Jahren bin ich dort mit dem Rad vorbeigekommen und fast zwei Jahre bin ich schon in Lateinamerika. Es war ein eigenartiges Gefühl zurückzukehren. Ich freute ich mich meine Freunde und die Kinder wiederzusehen, auf gemeinsamen Aktivitäten wie Krabben fangen und Feste feiern. Weiterlesen

Slideshow in San Francisco Cycling Alaska-Argentinia

Hello fellow cyclists and travellers,

I am cycling the Panamerican Highway from Alaska to Argentina. On the road for over two years now, I made it so far 16.000 km through 11 countries to Bogotá/Colombia. Currently I am in San Francisco (by plane) before going back to Colombia continuing my trip.

In cooperation with Sports Basement I will do a slideshow of my trip with my favorite pictures and stories. I am looking for some guests to invite. There is a limited number of seats available.
SB sponsors drinks and snacks – there is no entrance fee.

When and Where?
Friday 28th of December 2012 from 6:00 to 8:00 PM
@ Sports Basement
1590 Bryant St.
San Francisco, CA 94103

Would be great to see you.
If you want to come, for better planning please put your name on the list: http://doodle.com/9r3dthcs5cb8hzts

Cheers Jens

Bogotá

Seit ein paar Tagen hier-spannende Stadt.
In Kürze mehr. !!!!Heute  (13.12.12) vorerst die neusten Bilder online!!!
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Klaus Kinski in Villa de Leyva

Villa-de-Leyva-001

Villa de Leyva liegt auf 2100 Metern Höhe, ist  umgeben von einer grandiosen Bergkulisse und ist für manche der schönste Ort in Kolumbien. Auch ist der Ort UNESCO Weltkulturerbe und neben Cartagena Szenenort für Werner Herzogs Film „Cobra Verde“ mit Klaus Kinski. (habe ich gestern gesehen)

Für andere ist Villa de Leyva ein Kunstort, der hauptsächlich aus Hotels, Restaurants und teuren Boutiquen besteht und in den es die Reichen aus Bogotá am Wochenende verschlägt.

Ich bin im Casa Viena und fühle mich sehr wohl. Man kann es hier gut aushalten, einiges unternehmen, es ist sehr sicher, ruhig und entspannt. Die Nächte sind wegen der Höhe angenehm kühl. Weiterlesen

Obama in San Gil

Diesmal ein erfolgreicher Versuch einen kurzen Eintrag zu schreiben (gelingt mir fast nie).

Obama ist schuld, dass ich gestern nicht losgefahren bin. Es gibt ein paar neue Links auf meiner Seite und morgen verlasse ich San Gil, es sei denn Obama kommt auf ein Club Colombia Bier bei mir vorbei oder Hurrican Sandy kommt nach Santanter und zerstört alle Straßen.

Am Samstag sollte ich dann in Villa de Leyva im Casa Viena eintreffen, wenn alles gut geht. (es wird hügelig)